Porch

Wer wir sind

Es ist keine große Geschichte, eigentlich nichts besonderes, romantisiert das Ganze nur und wirkt vielleicht sogar etwas kitschig, doch der Name Porch stammt aus der Feder von Pearl Jam und der Zeitpunkt an dem diese Band zumindest in den Köpfen ihrer beiden Gründungsmitglieder, genauer gesagt Levin Stadler und Albrecht Arndt, entstand war, als die Beiden sich die Videoaufzeichnung des MTV Unplugged Konzerts von eben dieser Band ansahen. Denn es war eben diese Band, die ihnen das echte Gefühl gab, dass man zum Musikmachen kein einziges Buch übers Songwriting lesen muss, oder sein Instrument beherrschen, nein all das war nicht wichtig, essentiell war und ist in dieser Band die Idee und nicht das Können. Und so fingen diese Jungs an, kauften sich Instrumente, spielten ihre ersten Gigs im örtlichen JuZe... Der Anfang! Doch wie bei vielen Bands, die im jugendlichen Reifeprozess entstanden sind, ist auch Porch bald an einem Punkt angelangt, an dem sich die musikalisch- pubertäre Kollektivität in eine musikalische Individualität jedes Einzelnen dieser Band umwandelte und sich die Erkenntnis breit machte, dass der musikalische Status Quo den Einen zwar zufrieden stellte, den Anderen aber verzweifeln ließ... Also formiert sich die Band neu, ein neuer Bassist und Schlagzeuger, Alexander Holzwert und Stefan Seger, kommen und bleiben, Albrecht Arndt geht, bleibt aber weiterhin ein Freund und weiß noch nicht, dass er in die Band zurück kehren wird. Porch fängt von neuen an, geht weg vom Grunge, lässt aber das Prinzip der Disharmonie in ihren Songs. Man will grundsätzlich was anderes machen, man versucht sich musikalisch in der permanenten Weiterentwicklung, doch man bleibt hängen, habitualisiert Muster, schreibt Songs, spielt Gigs, schreibt die selben Songs, spielt Gigs und plötzlich stolpert man und merkt, dass man sich festgefahren hat...Ideenlosigkeit! Die Band fängt wieder von vorne an, doch diesmal deutlich reifer, alle versuchen von ihren gewohnten musikalischen Denkmustern abzuschwören, das eigentliche Musikmachen tritt vorerst nur an zweite Stelle, zuallererst wird darüber geredet, man versucht völlig neue musikalische Regeln aufzustellen, ein Konzept auszuarbeiten, das Songwriting wird zur einer regelmäßigen Diskussion und Albrecht Arndt, der alte Bassist der Band, kehrt zurück, doch er spielt nun Synthesizer: grundsätzlich will man den musikalischen Horizont in jede erdenkliche Richtung erweitern, doch gleichzeitig den Spagat zu seiner eigenen entstandenen und bereits gewachsenen musikalischen Identität schaffen. Das Konzept von „Soundpalette + Plus“ entsteht, die Songs dazu werden im vergangenen dreiviertel Jahr geschrieben, gleichzeitig eine komplette Auftrittspause eingelegt, ein Studio wird gemietet, man ist stolz auf sein Werk...